Dao Wing Chun Mülheim

Qi Gong

QI GONG

„RUHE IN DER BEWEGUNG und BEWEGUNG IN DER RUHE“ – so lassen sich die Übungen des Qi Gong am besten zusammenfassen. Sie werden zu Beginn jedes Dao Wing Chun - Unterrichts praktiziert.

Allen Qi Gong Übungen zugrunde liegt das ganzheitliche Schulen von Körper und Geist. Es geht darum, sich des Energieflusses im Körper bewusst zu werden, harmonisierend und kräftigend auf ihn einzuwirken, den Atem zu regulieren und die Vorstellungskraft zu stärken.

Qi Gong

  • löst Muskelverspannungen und Blockaden
  • steigert durch das ruhige Dehnen der Sehnen und Faszien die Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit des Körpers
  • lindert Gelenkschmerzen durch die Produktion von Gelenkschmiere
  • verbessert die Körperstruktur
  • reduziert Stress durch den meditativen Charakter der Übungen
  • versorgt den Körper mit mehr Sauerstoff.

 

Formen

FORMEN

In den Kampfkunststilen bezeichnet der Begriff der Form eine festgelegte Abfolge von Bewegungsabläufen. Die Formen vermitteln die Essenz, die grundlegenden Prinzipien, Konzepte und Ideen des jeweiligen Kampfkunststils. Mit dem Üben einer Form, das sowohl in der Gruppe im Unterricht als auch alleine praktiziert werden kann, kann sich der Schüler auf das richtige Ausführen der einzelnen Bewegungen konzentrieren, ohne von der Interaktion mit anderen Schülern abgelenkt zu werden. Formen sind daher eine Art Grundschule. In den anschließenden Partnerübungen können die zuvor stilisiert geübten Bewegungsabläufe realistisch umgesetzt werden.

Im Dao Wing Chun gibt es folgende Formen:

  • Xiao Niam Taou (Kleine Idee) (gespr. Chaio nim Tao)
  • Xun Qiao (Brücken bauen)
  • Biao Zhih (Stoßende Finger) (gespr. Biao Chi)
  • Xiao Men (Tür aufstoßen) (gespr. Tschiao Min)
  • Mu Ren Zhuang (Holzpuppe)
  • Liu Dian Ban Gun (Langstock)
  • Stockform I
  • Stockform II
  • Bodenkampf-Form
  • div. Qi Qong Formen.

Sanshou

SANSHOU

Sanshou kann mit „sich befreienden“ bzw. „sich lösenden Armen“ übersetzen werden. Im Sanshou-Training schulen wir unsere Reflexe und das instinktive Reagieren auf die Absicht des Gegners, bevor dieser seine Handlungen ausführen kann: Während des Partner-Trainings sind die Unterarme und Handgelenke in Kontakt mit denen des anderen. Ohne über das Sehen erkennen zu wollen, was die mögliche Aktion des Gegners sein könnte, einfach weil dies viel zu langsam wäre, erfühlen wir über den körperlichen Impuls eines Drückens, Ziehens, Bewegens nach links oder rechts, was der Gegner beabsichtigt, entwinden uns blitzschnell diesem Vorhaben und treten aus dem Aktionsfeld des Angreifers gänzlich heraus oder bringen ihn beispielsweise mit einem Stoß aus dem Gleichgewicht.

Diese Reflexe zu trainieren braucht Geduld, doch mit jedem Üben werden unsere Bewegungen spürbar schneller, flüssiger und präziser.

 

Stockkampf

STOCKKAMPF

Der Stockkampf wurde zusätzlich in das Dao Wing Chun - Selbstverteidigungssystem integriert, um die Dynamik der ganzheitlichen Bewegungsabläufe, Schrittarbeiten, Tritte und Fauststöße um eine Komponente zu erweitern und zu fördern. Alle Bewegungen sind auch ohne eine Waffe umsetzbar.

Die Basisübungen des DWC-Stockkampfes sind:

  • die 1. Stockform.
  • die ersten Grundschläge mit dem Stock.

Durch die neuen Bewegungen und Gewichtsverteilungen, die durch das Umgehen mit einer Waffe in der Hand trainiert werden, werden die Reflexe weiter verfeinert, um sich auch gegen bewaffnete Angriffe verteidigen zu können.

Das Stockkampf Training fördert:

  • Achtsamkeit und Respekt
  • Dynamische Beweglichkeit
  • Konzentration und Koordination
  • Körperrhythmus
  • Bewegungsfluss